Überblick
Große Pandas & Natur
Sichuan-Hotpot & Streetfood
Teehauskultur & Muße
Drei-Königreiche-Erbe & Abendspaziergänge
Die Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding ist die Hauptattraktion — über 200 Große Pandas und Rote Pandas in einem 200 Hektar großen Bambuswald-Habitat, wo die Aufzuchtstation (Babypandas im Frühling und Sommer hinter Glas sichtbar) Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Um 7:30 Uhr zur Öffnung erscheinen, wenn die Pandas bei der Morgenfütterung am aktivsten sind; ab Mittag schlafen sie größtenteils. Jenseits der Pandas definiert sich Chengdu über sein Essen. Sichuan-Küche — betäubender Sichuan-Pfeffer (Huajiao) kombiniert mit Chili-Schärfe (Mala) — dreht sich um Hotpot: ein brodelnder Kessel Chiliöl-Brühe am Tisch, in den man hauchdünn geschnittenes Rindfleisch, Kutteln, Lotuswurzel, Pilze und Tofu taucht. Mapo Tofu, Dan-Dan-Nudeln, Kung-Pao-Huhn, zweimal gekochtes Schweinefleisch und Kaninchenköpfe (eine Chengdu-Spezialität, die Auswärtige verblüfft) runden die kulinarische Landschaft ab. Die Teehauskultur ist die andere bestimmende Tradition: Bambusstühle unter Bäumen, Porzellanschalen mit Jasmintee, Mahjong-Tische und Ohrenreiniger (eine Sichuan-Spezialität) — ein Nachmittagstempo, das in einer chinesischen Megastadt anachronistisch wirkt und doch zutiefst authentisch ist. Die Jinli-Altstadt bietet einen atmosphärischen Abendspaziergang mit Laternen, Snacks und Sichuan-Oper-Maskenspiel.
Chengdu entdecken
Die Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding, zwölf Kilometer nördlich des Stadtzentrums, beherbergt über 200 Große Pandas und 50 Rote Pandas in einem 200 Hektar großen Bambuswald-Habitat. Das Zuchtprogramm hat maßgeblich dazu beigetragen, den Schutzstatus des Großen Pandas von „stark gefährdet" auf „gefährdet" zu verbessern. Die Aufzuchtstation, in der neugeborene und junge Pandas hinter Glas sichtbar sind, ist der beliebteste Bereich — im Sommer geborene Jungtiere sind typischerweise ab Herbst zu sehen, wie sie übereinanderpurzeln. Die Erwachsenen-Gehege zeigen Pandas beim Fressen (rund 38 Kilogramm Bambus pro Tier und Tag), Schlafen (bis zu vierzehn Stunden) und gelegentlich — zur Freude der Besucher — beim Spielen im Kunstschnee oder Klettern. Um 7:30 Uhr zur Öffnung kommen, um die Pandas aktiv bei der Fütterung zu sehen; ab 10 Uhr ziehen sie sich zum Mittagsschlaf zurück und die Besuchermassen erreichen ihren Höhepunkt. Die Rote-Panda-Gehege, weniger überlaufen, sind auf ihre eigene Art reizvoll.
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