Überblick
Dim Sum & kantonesische Küche
Historische Architektur & Museen
Canton Fair & Handel
Perlfluss & Nachtleben
Guangzhou hat Dim Sum erfunden, und das morgendliche Yum-Cha-Ritual — Bambusdampfkörbe mit Har Gow, Siu Mai, Char Siu Bao und Cheung Fun von Servierwagen an überfüllten Rundtischen bestellen — bleibt das bestimmende kulturelle Erlebnis der Stadt. Jenseits des Frühstückstischs ist Guangzhou eine 2.200 Jahre alte Handelsstadt, die jahrhundertelang Chinas wichtigster Kontaktpunkt zur Außenwelt war: die Maritime Seidenstraße begann hier, arabische Händler siedelten sich in der Tang-Dynastie an, und das Kantonsystem (1757–1842) lenkte den gesamten chinesischen Außenhandel durch die Dreizehn Faktoreien am Perlflussufer. Heute ist die Canton Fair (Chinesische Import- und Exportmesse) die weltgrößte Handelsmesse nach Ausstellungsfläche und Besucherzahlen — für deutschsprachige Geschäftsreisende ein zentraler Termin. Die Chen-Clan-Ahnenhalle (Chenjiaci), eine prachtvolle Qing-Akademie mit geschnitztem Holz, Ziegelreliefs und Keramikfiguren, ist das Glanzstück kantonesischer Architektur. Die Perlflussnachtfahrt gleitet an der illuminierten Canton Tower (600 Meter) und dem glitzernden Zhujiang New Town CBD vorbei. Shamian Island, die ehemalige britische und französische Konzession, bewahrt baumbestandene Alleen und Kolonialfassaden in einer ruhigen Enklave.
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