Überblick
Turm des Gelben Kranichs & literarisches Erbe
Heiß-Trocken-Nudeln & Frühstückskultur
Kirschblüte & Ostsee
Vertragshafenarchitektur & Flussüberquerungen
Wuhan ist drei Städte in einer. Wuchang am Südufer des Jangtse beherbergt den Turm des Gelben Kranichs (Huanghe Lou), einen der vier großen Türme Chinas, auf dem Schlangenhügel über dem Fluss — seit seiner Ersterbauung 223 n. Chr. mehrfach wiederaufgebaut, bietet der aktuelle Bau (1985) das klassische Wuhan-Panorama. Der Hügelcampus der Wuhan-Universität, in den 1930ern im chinesischen Palaststil entworfen, explodiert jeden März–April in Kirschblüten und zieht Hunderttausende Besucher in einem zweiwöchigen Rausch an. Der Ostsee (Donghu), mit 33 Quadratkilometern fast sechsmal so groß wie der Westsee in Hangzhou, bietet eine grüne Lunge mit Radwegen am Ufer. Hankou am Nordufer war einer der großen Vertragshäfen Chinas — die ehemaligen Konzessionsviertel (britisch, französisch, deutsch, russisch, japanisch) bewahren Kolonialarchitektur entlang der Yanjiang Avenue, dem „Bund von Wuhan". Die deutsche Konzession hat Spuren hinterlassen: Jugendstil-Fassaden und Handelshäuser erinnern an die Ära, als deutsche Unternehmen den Jangtse-Handel mitprägten. Die Jianghan-Road-Fußgängerzone und die Jiqing-Straße-Nachtmärkte sind Hankous kommerzielle und kulinarische Zentren. Wuhans Frühstückskultur (Guozao) ist legendär — die Stadt isst mehr Morgengerichte als wohl jede andere in China, mit Heiß-Trocken-Nudeln als unbestreitbarem König.
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