Köln, Deutschland

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DeutschlandNorth Rhine-Westphalia

Überblick

Köln, eine der ältesten und größten Städte Deutschlands, liegt am Rhein unter den Zwillingstürmen des UNESCO-Kölner Doms und verbindet zweitausend Jahre römischer, mittelalterlicher und moderner Geschichte mit einer bekannt lockeren, geselligen Stadtkultur rund um Kölsch, Karneval und einen ausgesprochen offenen, informellen Menschenschlag.

Kölner Dom & Dreikönigsschrein

Deutschlands meistbesuchtes Wahrzeichen, eine UNESCO-gelistete gotische Kathedrale mit dem mittelalterlichen Goldschrein der Heiligen Drei Könige.

Römisches Erbe

Das Dionysos-Mosaik und römische Glaswaren im Römisch-Germanischen Museum, Reste der Stadtmauer und der unterirdische römische Kanal unter dem Domvorplatz.

Museum Ludwig & Kunstszene

Eine der größten Picasso-Sammlungen außerhalb Spaniens und Frankreichs sowie deutscher Expressionismus in einem Museumsviertel direkt am Dom.

Kölsch & Karnevalskultur

Kölsch aus dem kleinen Glas in traditionellen Brauhäusern und der ausgelassene, millionenfach besuchte Rosenmontagszug im Frühjahr.
Reiseüberblick

Köln erhebt sich am linken Rheinufer um Deutschlands meistbesuchtes Wahrzeichen, den Kölner Dom — eine 1248 begonnene und erst 1880 vollendete gotische Kathedrale, deren 157 Meter hohe Zwillingstürme bis zur Fertigstellung des Washington Monument die höchsten der Welt waren und die seit 1996 UNESCO-Welterbe ist. Im Inneren gilt der Dreikönigsschrein, ein um 1225 entstandener vergoldeter Reliquienschrein, als Aufbewahrungsort der Gebeine der Heiligen Drei Könige und zog im Mittelalter Pilger aus ganz Europa an — Köln wurde dadurch zu einer der großen Pilgerstädte der Christenheit neben Rom und Santiago de Compostela. Der Dom überstand als bekanntestes Symbol den umfangreichen Wiederaufbau der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg und steht heute inmitten einer größtenteils rekonstruierten Altstadt, deren erhaltene romanische Kirchen — insgesamt zwölf, ein weiteres UNESCO-anerkanntes Ensemble — von Kölns Bedeutung als mittelalterlichem Handels- und Kirchenzentrum zeugen. Als 38 v. Chr. gegründete römische Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Namensursprung der Stadt) bewahrt Köln sein römisches Erbe im Römisch-Germanischen Museum, mit Mosaiken, Glaswaren und dem unter dem Domvorplatz sichtbaren rekonstruierten römischen Abwasserkanal. Die Rheinpromenade und die Fußgängerbrücke der Hohenzollernbrücke, deren Geländer über und über mit Liebesschlössern behangen ist, verbinden die Altstadt mit dem modernen Deutz und dem Rheinpark. Kölns Kultur ist untrennbar mit Kölsch verbunden, dem hellen, obergärigen Lokalbier, das nur in kleinen 0,2-Liter-Gläsern in traditionellen Brauhäusern ausgeschenkt wird, sowie mit dem Karneval, der wochenlangen Session, die im Rosenmontagszug gipfelt — einem der größten Straßenfeste Deutschlands mit über einer Million Zuschauern, das den bekannt entspannten, humorvollen kölschen Menschenschlag widerspiegelt.

Köln entdecken

Der 1248 begonnene und nach sechshundertjähriger Bauunterbrechung erst 1880 fertiggestellte Kölner Dom ist Deutschlands meistbesuchtes Wahrzeichen und eine der größten gotischen Kathedralen der Welt; seine Zwillingstürme sind von weiten Teilen der Stadt und von den Rheinbrücken aus sichtbar. Herzstück des Doms ist der Dreikönigsschrein, ein monumentaler, um 1225 vom Goldschmied Nikolaus von Verdun vollendeter, vergoldeter und mit Edelsteinen besetzter Reliquienschrein, der traditionell als Aufbewahrungsort der 1164 nach Köln gebrachten Gebeine der Heiligen Drei Könige gilt — eine Reliquie, die die Stadt zu einem der großen Pilgerziele des mittelalterlichen Europas machte. Wer mag, kann die 533 Stufen des Südturms erklimmen und den Blick über Rhein und Altstadt genießen; die Domschatzkammer zeigt liturgische Gewänder, Reliquiare und mittelalterliche Handschriften. 1996 nahm die UNESCO den Dom als Welterbestätte auf und würdigte dabei sowohl seine architektonische Bedeutung als auch seine Rolle als Zeugnis der Beständigkeit des europäischen Christentums.

Häufig gestellte Fragen

Der UNESCO-gelistete Kölner Dom mit dem Dreikönigsschrein bildet das Zentrum, dazu die Römersammlung des Römisch-Germanischen Museums, die zwölf romanischen Kirchen der Altstadt, das Museum Ludwig und die Rheinpromenade mit der schlossbehangenen Hohenzollernbrücke — zwei bis drei Tage decken die Höhepunkte gut ab.

Der Bau begann 1248, kam nach dem Mittelalter jahrhundertelang zum Erliegen und wurde erst 1880 fast exakt nach dem mittelalterlichen Plan vollendet — ein Bauprojekt, das sich damit über sechs Jahrhunderte erstreckte.

Kölsch ist ein helles, obergäriges Bier, das nach regionaler Definition nur im Umkreis von Köln gebraut werden darf. Es wird in kleinen 0,2-Liter-Gläsern, den Stangen, serviert und von den Köbes laufend nachgeschenkt, bis man das Glas mit einem Bierdeckel abdeckt.

Diplomatische Vertretungen in Köln

6 Vertretungen in dieser Stadt, nach Region gruppiert.