Dresden, Deutschland
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Überblick
Frauenkirche
Zwinger und Alte Meister
Schatzkammer Grünes Gewölbe
Nachtleben in der Neustadt
Elbtal und Sächsische Schweiz
Geschichte
Kultur
Praktisches
Dresden erhielt den Beinamen „Elbflorenz“ für die barocke Pracht, die im 17. und 18. Jahrhundert am Fluss entstand — und verlor fast alles in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945, als alliierte Bomben den Großteil des historischen Zentrums zerstörten. Bemerkenswert ist heute vor allem die Präzision des Wiederaufbaus, sichtbar an der rekonstruierten Frauenkirche, der Alte-Meister-Galerie im Zwinger und der Schatzkammer Grünes Gewölbe im Residenzschloss. Jenseits der wiederaufgebauten Altstadt runden die lebendigere Neustadt und die Weinberge und Sandsteinformationen des Elbtals einen Besuch ab.
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Die Frauenkirche, Dresdens evangelisches Wahrzeichen, wurde bei den Bombenangriffen im Februar 1945 zu Schutt zerlegt und von der DDR-Regierung jahrzehntelang bewusst als Mahnmal in Trümmern belassen. Nach der deutschen Wiedervereinigung sammelte eine von Bürgern getragene Initiative international Spenden (das britische Königshaus und der Dresden Trust waren namhaft beteiligt, angesichts Dresdens Symbolwirkung für die Kriegszerstörung) und baute die Kirche mithilfe computergestützter Steinzuordnung wieder auf, wobei rund 3.800 geborgene Original-Steine aus dem Trümmerhaufen sortiert und neben neuem Sandstein wieder eingefügt wurden. Das Ergebnis, 2005 vollendet, zeigt die dunklen, brandgeschwärzten Original-Steine gegen helleres neues Material — ein Muster, das sich erst über die kommenden Jahrzehnte vollständig angleichen wird, wenn der neue Stein verwittert — eine sichtbare, fortlaufende Erinnerung an Zerstörung und Wiederaufbau der Kirche. Die Aussichtsplattform der Kuppel bietet Panoramablicke über die wiederaufgebaute Altstadt.
Zwei bis drei Tage reichen für Frauenkirche, Zwinger, Grünes Gewölbe und Neustadt gut aus. Mit einem Tagesausflug in den Nationalpark Sächsische Schweiz sind es drei bis vier Tage.
Sie ist eine akribische, 2005 vollendete Rekonstruktion, bei der mithilfe computergestützter Modellierung rund 3.800 aus den Trümmern der Bombardierung von 1945 geborgene Original-Steine sortiert und wieder eingefügt wurden — sichtbar als dunklere Flecken im neuen Sandstein. Das Gebäude lag jahrzehntelang als bewusst belassenes Mahnmal in Trümmern, bevor nach der deutschen Wiedervereinigung mit dem Wiederaufbau begonnen wurde.
Ja, besonders für das Historische Grüne Gewölbe, das die Besucherzahl begrenzt, um die originale barocke Raumaufteilung zu bewahren, und zeitgebundene Tickets erfordert, die in der Hochsaison oft schon lange im Voraus ausgebucht sind. Das Neue Grüne Gewölbe ist in der Regel weniger reglementiert.
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