Düsseldorf, Deutschland
Aktueller City Guide mit Kurzinfos, Reisen, Business und Kultur.
Überblick
Altstadt-Bierkultur
Shopping auf der Königsallee
Architektur im MedienHafen
Japanisches Düsseldorf
Rheinturm und Uferpromenade
Geschichte
Kultur
Praktisches
Düsseldorf liegt als Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen am Rhein, und die kompakte Innenstadt vereint auf engstem, fußläufig erkundbarem Raum ein wirklich abwechslungsreiches Angebot. Die Altstadt, nach den Kriegszerstörungen wiederaufgebaut, aber mit ihrer dichten, mittelalterlichen Straßenführung erhalten, trägt den Beinamen „längste Theke der Welt" wegen ihrer schieren Dichte an Brauereien und Kneipen, die Altbier ausschenken — die für Düsseldorf typische, dunkle, obergärige Biersorte, ein direkter Konkurrent zum Kölsch im nahen Köln und Auslöser einer langjährigen, freundschaftlichen Rivalität zwischen den beiden Städten. Nur einen kurzen Spaziergang entfernt liegt die Königsallee („Kö"), einer der exklusivsten Einkaufsboulevards Deutschlands — eine von einem Kanal geteilte, baumgesäumte Allee mit Flagship-Stores großer Luxusmarken auf der einen und älterer Bankenviertel-Architektur auf der anderen Seite. Düsseldorfs zeitgenössischere Seite zeigt sich im MedienHafen, einem ehemaligen Industriehafen, der mit markanter Architektur neu bebaut wurde — darunter Frank Gehrys kantige Neuer-Zollhof-Bauten —, heute Sitz von Medienunternehmen, Bars und Restaurants. Weniger erwartbar: Düsseldorf beherbergt die größte japanische Gemeinde Kontinentaleuropas, ein Erbe der Nachkriegszeit, als sich japanische Konzerne hier europäische Hauptsitze aufbauten — das hat dem Viertel rund um die Immermannstraße eine wirklich hohe Dichte an japanischen Restaurants, Supermärkten und Buchläden beschert. Einheimische nennen es mitunter „Klein-Tokio", und das jährliche Japan-Tag-Festival zieht jeden Mai große Menschenmengen an. Der Rheinturm bietet mit 240 Metern Höhe Ausblicke über die Stadt und fungiert zugleich als größte digitale Uhr der Welt, während die Rheinuferpromenade Altstadt, MedienHafen und den Fluss zu einem durchgehenden Spaziergang verbindet. Auch Düsseldorfs Ruf als Modestadt ist tief verwurzelt, getragen von halbjährlichen Fachmessen und einer Designszene, die weit über die Größe der Stadt hinausreicht.
Düsseldorf entdecken
Düsseldorfs Altstadt verdankt ihren Beinamen der schieren Dichte an Brauereien, Kneipen und Biergärten in ihren engen mittelalterlichen Gassen — eine Konzentration, die einen Abend voller Altbier-Häuser (Uerige, Füchschen und Schumacher gehören zu den bekanntesten) ohne lange Fußwege wirklich praktikabel macht. Altbier, eine dunkle, obergärige Bierart, die nur in Düsseldorf gebraut wird, wird in kleinen Gläsern serviert, die das Personal so lange nachfüllt, bis ein Bierdeckel obenauf liegt — ein anderes Ritual als die Kölsch-Tradition im nahen Köln und Ursprung einer jahrzehntelangen, durchweg freundschaftlichen Rivalität zwischen den Bierkulturen beider Städte. Über die Trinkkultur hinaus liegt in der Altstadt die Basilika St. Lambertus mit ihrem markant verdrehten Turmhelm (das Ergebnis von grünem Holz, das sich beim Bau verzog) sowie eine dichte Ansammlung von Restaurants und Läden, die die Altstadt sowohl tagsüber als auch nachts zum stimmungsvollsten Viertel Düsseldorfs machen.
Zwei bis drei Tage reichen für Altstadt, Königsallee, MedienHafen und das Japanviertel gut aus. Ein Tagesausflug ins nahe Köln (etwa 30 Minuten mit der Bahn) lässt sich problemlos ergänzen.
Der Beiname stammt von der schieren Dichte an Brauereien, Kneipen und Bars in den engen mittelalterlichen Gassen der Altstadt, die fast alle Altbier ausschenken — Düsseldorfs typische dunkle Biersorte — was einen Kneipenbummel auf engstem Raum sehr einfach macht.
Ab den 1950er-Jahren siedelten japanische Konzerne ihre europäischen Hauptsitze in Düsseldorf an, angezogen von der Messe-Infrastruktur der Stadt und ihrer zentralen Lage. Aus dieser Unternehmenspräsenz wuchs die größte japanische Gemeinde Kontinentaleuropas, heute sichtbar rund um die Immermannstraße.
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