Marseille, Frankreich
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Marseille ist nicht Paris — und genau das ist der Punkt. Frankreichs zweitgrößte Stadt hat eine rohe, mediterrane Energie, die Besucher polarisiert: Wer sie versteht, verfällt ihrem rauen Charme, ihrem blendenden Licht, ihrem Essen und den Calanques. Der Vieux-Port bleibt das schlagende Herz der Stadt — ein rechteckiger Hafen gesäumt von Cafés, mit dem morgendlichen Fischmarkt am Quai des Belges, Norman Fosters Spiegelmarkise am Hafeneingang und der Silhouette von Notre-Dame de la Garde auf dem Hügel darüber. Das MuCEM (Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers), über eine dramatische Gitterfußbrücke mit dem Fort Saint-Jean aus dem 17. Jahrhundert verbunden, eröffnete 2013 und setzte Marseille auf die internationale Museumslandkarte. Hinter dem Hafen klettert Le Panier — das älteste Viertel der Stadt — in pastellfarbenen Straßen mit Street Art, Handwerksstudios und Blicken über den Hafen. Marseilles größtes Naturjuwel ist der Nationalpark Calanques: weiße Kalksteinklippen, die in türkisfarbenes Mittelmeer stürzen, über 20 km südöstlich bis Cassis. Die Calanques sind per Wanderung (Sormiou, En-Vau, Sugiton) oder per Boot vom Vieux-Port erreichbar. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Marseille gut angebunden: TGV von Paris in 3:15 Stunden, von Lyon in 1:40, Direktflüge von Frankfurt, München und Zürich. Das Essen spiegelt die Einwanderungsgeschichte: Bouillabaisse (Fischereintopf nach lokaler Charta), Panisse (Kichererbsenbeignets), Navettes (Orangenblütenkekse) und die nordafrikanischen Restaurants von Noailles, wo Couscous und Tajines so marseillais sind wie maghrebinisch.
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