Antigua Guatemala, Guatemala
Aktueller City Guide mit Kurzinfos, Reisen, Business und Kultur.
Überblick
Koloniales Erbe
Vulkan-Abenteuer
Spanisch-Schulen
Kaffee-Tourismus
Geschichte
Kultur
Praktisches
Antigua belohnt Besucher, die sich Zeit nehmen. Der Zauber der Stadt liegt in ihrem intimen Maßstab — alles ist zu Fuß erreichbar, und jede Ecke offenbart neue Ausblicke auf zerfallende Kolonialpracht vor vulkanischer Kulisse. Der zentrale Parque Central, flankiert vom Palacio de los Capitanes Generales und der Kathedrale, ist Zentrum des täglichen Lebens. Antigua ist die unbestrittene Hauptstadt des Spanisch-Sprachunterrichts in Lateinamerika: Dutzende Schulen bieten Einzelunterricht mit Gastfamilienaufenthalt zu Preisen (150-250 USD/Woche inklusive Unterkunft und drei Mahlzeiten), die einen Bruchteil vergleichbarer Programme in Spanien kosten. Der Arco de Santa Catalina — der ikonische gelbe Bogen über der 5a Avenida Norte — ist das meistfotografierte Bauwerk Guatemalas. Die Semana Santa (Karwoche) verwandelt Antigua in den Schauplatz der aufwendigsten Osterprozessionen der westlichen Hemisphäre. Außerhalb der Stadt ist Antigua die Basis für die Besteigung des Vulkan Acatenango (Übernachtungscamp mit Blick auf Fuegos Eruptionen), Besuche von Kaffeefincas und Erkundung von Maya-Hochlanddörfern.
Antigua Guatemala entdecken
Antiguas architektonisches Erbe ist einzigartig in den Amerikas — Dutzende Kirchen, Klöster und Konvente aus der Kolonialzeit in verschiedenen Stadien prächtiger Zerstörung schaffen ein Freilichtmuseum spanischer Barockarchitektur. Die Kathedrale San José, ursprünglich 1680 fertiggestellt, überlebt als teilweise zerstörte Hülle mit funktionierendem Kirchenschiff. Die Ruinen der Klöster Santa Clara, La Recolección und San Jerónimo offenbaren den Maßstab kolonialen religiösen Lebens durch massive Steinbögen, Kreuzgänge und Brunnen unter freiem Himmel. Die besterhaltenen Bauwerke umfassen die Kirche La Merced mit ihrer verzierten gelben Fassade, das Casa Santo Domingo Hotel in den Ruinen eines Dominikanerklosters, und den Komplex Compañía de Jesús. Zahllose Kolonialhäuser mit massiven Holztüren, eisenbeschlagenen Fenstern und Innenhöfen voller Bougainvillea wurden in Boutique-Hotels, Restaurants und Galerien umgewandelt.