Indien
Telefonvorwahl
+91
Hauptstadt
New Delhi
Bevölkerung
1,4 Milliarden
Einheimischer Name
भारत
Region
Asien
Südasien
Zeitzone
Indian Standard Time
UTC+05:30
Auf dieser Seite
Indien ist ein faszinierender Subkontinent voller außergewöhnlicher Kontraste und zeitloser Traditionen, wo uralte Zivilisationen mit modernster Technologie und pulsierenden Megastädten koexistieren. Von den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya im Norden bis zu den tropischen Stränden im Süden, von den kargen Wüsten Rajasthans bis zu den üppigen Backwaters Keralas vereint Indien eine erstaunliche Vielfalt an Landschaften, Kulturen und Erlebnissen. Als Heimat von über 1,4 Milliarden Menschen, die Hunderte von Sprachen sprechen und verschiedenste Glaubensrichtungen praktizieren, ist Indien die größte Demokratie der Welt und eine rasant wachsende Wirtschaftsmacht. Ob Sie die architektonischen Wunder des Taj Mahal erkunden, die spirituelle Energie Varanasis erleben, durch Bergdörfer wandern oder sich durch das lebendige Chaos von Delhi oder Mumbai bewegen – Indien bietet Reisenden eine intensive Begegnung mit einer der ältesten und vielfältigsten Zivilisationen der Menschheit.
Visum-Anforderungen für Indien
Indien hat sein Visa-System mit der Einführung des e-Visa (elektronisches Visum) für Bürger aus über 160 Ländern modernisiert und macht die Einreise für Touristen, Geschäftsreisende und medizinische Besucher deutlich zugänglicher. Das e-Visa-System ermöglicht es berechtigten Reisenden, online zu beantragen und ihr Visum elektronisch zu erhalten, ohne eine indische Botschaft oder ein Konsulat aufsuchen zu müssen. E-Tourist Visa sind typischerweise für Aufenthalte von 30 Tagen, 1 Jahr oder 5 Jahren gültig, je nach gewähltem Typ, mit unterschiedlichen Einreisebedingungen. Staatsangehörige bestimmter Länder benötigen weiterhin traditionelle Visaanträge über indische Auslandsvertretungen. Geschäftsreisende, Studenten, Forscher und Personen, die längerfristige Aufenthalte planen, müssen entsprechende Visakategorien mit spezifischer Dokumentation beantragen. Indien bietet auch Visa-on-Arrival für eine begrenzte Anzahl von Nationalitäten an bestimmten Flughäfen an. Alle Reisenden sollten die aktuellen Anforderungen basierend auf ihrer Staatsangehörigkeit prüfen, da sich Visa-Richtlinien und Bearbeitungszeiten ändern können. Medizintouristen und Konferenzteilnehmer haben eigene e-Visa-Kategorien mit spezifischen Dokumentationsanforderungen.
Gängige Visumtypen
E-Tourist Visum
Für Tourismus, Sightseeing, Besuche bei Freunden und Verwandten, kurzfristige Yoga-Programme oder Freizeitaktivitäten. Erhältlich in 30-Tage-Variante (zweifache Einreise), 1-Jahres-Variante (mehrfache Einreise) oder 5-Jahres-Variante (mehrfache Einreise).
E-Business Visum
Für Geschäftstreffen, Handelsmessen, Konferenzen, Gründung von Industrie- oder Geschäftsunternehmen, Personalbeschaffung und andere kommerzielle Aktivitäten. Berechtigt nicht zur Erwerbstätigkeit oder regulären Arbeit.
E-Medical Visum
Für Reisende, die medizinische Behandlung in anerkannten indischen medizinischen Einrichtungen suchen. Umfasst kurzfristige Behandlung als ambulanter Patient oder stationären Aufenthalt. Bis zu zwei Begleitpersonen können ein e-Medical Attendant Visum beantragen.
E-Conference Visum
Für die Teilnahme an Konferenzen, Seminaren oder Workshops, die von Regierungsministerien, Behörden oder anerkannten Organisationen in Indien veranstaltet werden.
Reguläres Touristenvisum
Für Staatsangehörige, die nicht vom e-Visa abgedeckt werden, oder für längere touristische Aufenthalte. Wird über die indische Botschaft oder das Konsulat mit Passeingabe beantragt.
Studentenvisum
Für die Einschreibung an anerkannten indischen Bildungseinrichtungen für akademische Studien, Forschung oder Bildungsaustauschprogramme. Erfordert Zulassungsschreiben der Institution.
Arbeitsvisum
Für ausländische Staatsangehörige, die von indischen Unternehmen oder Organisationen beschäftigt werden. Erfordert Arbeitsvertrag, Arbeitserlaubnis und Mindestgehaltsanforderungen.
Forschungsvisum
Für akademische Forscher, Gelehrte oder Wissenschaftler, die mit indischen Forschungseinrichtungen, Universitäten oder wissenschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten.
Wichtige Reiseinformationen
Indien ist wie kein anderes Land der Erde — es überwältigt, inspiriert und fordert Reisende auf eine Weise, die tief nachhallt. Das Taj Mahal in Agra — bei Sonnenaufgang in rosagoldenem Licht — gehört zu den ergreifendsten Bauwerken der Menschheit. Rajasthan ist ein Rausch aus Farben: Jaipur (die „Rosa Stadt" mit dem Hawa Mahal und Amber Fort), Udaipur (die „Stadt der Seen" mit romantischen Palasthotels), Jodhpur (die „Blaue Stadt" mit dem mächtigen Mehrangarh-Fort) und Jaisalmer (die goldene Festungsstadt am Rand der Thar-Wüste). Varanasi am Ganges zählt zu den ältesten dauerhaft besiedelten Städten der Welt — die Ghats bei Sonnenaufgang, die abendliche Ganga Aarti mit Feuer und Gesang, eine spirituelle Intensität, die den Atem stocken lässt. Kerala im Süden verzaubert mit den Backwaters (Hausbootfahrten durch palmengesäumte Kanäle), Ayurveda-Kuren in zertifizierten Retreats rund um Kovalam und Varkala, Teeplantagen in Munnar und der Gewürzküste von Kochi. Goa bietet Strände, portugiesisches Kolonialerbe (UNESCO-Kirchen in Old Goa) und Yoga-Retreats an der Konkan-Küste. Der indische Himalaya — Ladakh, Spiti, Himachal Pradesh, Uttarakhand und Sikkim — bietet dramatische Berglandschaften, buddhistische Klöster und Trekking auf Höhen über 4.000 Metern. Ranthambore und Bandhavgarh zählen zu den besten Tigerreservaten Asiens. Und die indische Küche — jede Region eine eigene Geschmackswelt: Thalis in Rajasthan, Dosas in Südindien, Biryanis in Hyderabad, Streetfood in Delhi, Fischcurrys in Goa und Kerala, Masala Chai an jeder Straßenecke.
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Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben
Varanasis heilige Ghats am Ganges, der Goldene Tempel in Amritsar, Bodh Gaya (wo Buddha die Erleuchtung fand), die fein gemeißelten Tempel von Khajuraho, die buddhistischen Klöster Ladakhs (Thiksey, Hemis, Lamayuru), Tirumala-Tirupati als meistbesuchter Pilgerort des Hinduismus, Hampi als UNESCO-Ruinenstadt im Süden — Indien ist ein spirituelles Universum mehrerer Weltreligionen.
Das Taj Mahal, Rajasthans Paläste (Amber Fort, Mehrangarh, City Palace Udaipur), die Mogul-Festungen von Delhi und Agra, Mysore Palace im Süden, das rote Fort in Delhi — Indiens architektonisches Erbe ist monumental und überwältigend.
Jede Region eine eigene Küchenwelt: Butter Chicken in Delhi, Dosa und Sambar in Südindien, Biryani in Hyderabad, Fischcurry in Goa und Kerala, Rajasthani Thali, Streetfood (Chaat, Pani Puri, Vada Pav) — und überall Masala Chai.
Tigersafaris in Ranthambore und Bandhavgarh, Keralas Backwaters auf dem Hausboot, Teeplantagen in Darjeeling und Munnar, der indische Himalaya von Ladakh bis Sikkim, die Thar-Wüste in Rajasthan und die Sundarbans-Mangroven im Ganges-Delta — eines der letzten Habitate des Bengaltigers im Wasser.
Goas Strände (von Baga-Party bis zum ruhigen Palolem), Keralas Varkala-Klippen, die Andamanen-Inseln mit kristallklarem Wasser und Korallenriffen, Pondicherrys französisches Kolonialviertel am Meer und Lakshadweep als Indiens Malediven.
Kerala ist das Weltzentrum für Ayurveda — authentische Kuren von 7 bis 21 Tagen in traditionellen Kliniken und Retreats. Yoga in Rishikesh (Yoga-Hauptstadt der Welt am Ganges), Meditations-Retreats in Dharamsala (Sitz des Dalai Lama) und Vipassana-Zentren im ganzen Land.
Geld & Währung
Indische Rupie (INR)
Währungscode: INR
Praktische Geldtipps
Indische Rupie (INR) — geschlossene Währung: KEIN Vorab-Umtausch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz; Einfuhr für Nicht-Residenten auf ₹25.000 begrenzt; ₹2.000-Note seit Mai 2023 von der RBI aus dem Verkehr gezogen; im Umlauf ₹10/₹20/₹50/₹100/₹200/₹500; standardmäßiger Anreise-Routing: Geldautomat im Ankunftsterminal in Delhi (DEL), Mumbai (BOM), Bengaluru (BLR) oder Chennai (MAA)
Die Indische Rupie (INR, ₹) ist eine teilweise geschlossene Währung unter dem Foreign Exchange Management Act (FEMA). Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können INR nicht legal in nennenswerter Menge im Heimatland kaufen — die Reisebank, Travelex und ähnliche Anbieter weisen Indien-Anfragen typischerweise ab. Die Einfuhrgrenze für Nicht-Residenten liegt bei ₹25.000 in bar. Standard-Anreiseroute ist daher die Bargeldabhebung am Bankautomaten im Ankunftsterminal in Delhi (DEL), Mumbai (BOM), Bengaluru (BLR), Chennai (MAA) oder Hyderabad (HYD) — alle internationalen Flughäfen Indiens haben mehrere Bank-ATMs in der Ankunftshalle, die Visa, Mastercard und Maestro zuverlässig akzeptieren. Die ₹2.000-Note wurde von der Reserve Bank of India im Mai 2023 aus dem Verkehr gezogen; im Umlauf sind ₹10, ₹20, ₹50, ₹100, ₹200 und ₹500. Hotels und nicht autorisierte Straßenwechsler bieten schlechte Kurse und sind zu meiden.
Bargeldabhebung am Bankautomaten ist Standard-Anreiseweg — Großbank-ATMs (HDFC, SBI, ICICI, Axis, Kotak) akzeptieren internationale Karten zuverlässig; Limit pro Abhebung typisch ₹10.000-₹25.000; deutsche Sparkassen Visa Debit funktioniert grundsätzlich, einige Karten (Bankcard ohne Visa-/Mastercard-Logo) jedoch nicht; zwei verschiedene Karten als Reserve mitführen; Wise und Revolut sind unter deutschsprachigen Indien-Reisenden Standard
Großbank-ATMs (HDFC, State Bank of India, ICICI, Axis, Kotak Mahindra, Punjab National) akzeptieren internationale Visa-, Mastercard- und Maestro-Karten zuverlässig — jeder größere Flughafen, jede Stadtmitte, jeder Bahnhof und jedes Einkaufszentrum hat mehrere. Pro Abhebung typisch ₹10.000-₹25.000; die Tageslimits Ihrer deutschen, österreichischen oder schweizerischen Bank und die Auslandsgebühren bestimmen den Rest. Klassische Sparkassen-Bankcards ohne Visa- oder Mastercard-Logo funktionieren in Indien nicht — hier muss eine Sparkassen Visa Debit oder Mastercard mitgeführt werden. Wise (Borderless) und Revolut sind unter deutschsprachigen Indien-Reisenden Standard, weil die echte Marktwechselkurse abbilden statt der Bankaufschläge. Zwei Karten verschiedener Netzwerke (Visa + Mastercard) als Reserve mitführen, falls eine Karte abgelehnt wird. White-Label-ATMs in Kleinstädten haben höhere Ablehnungsraten und Gebühren.
UPI ist die dominante Bezahlschiene Indiens (~13 Mrd. Transaktionen/Monat) — internationale Touristen erhalten Zugang über UPI One World an den Flughäfen Mumbai und Delhi; Visa- und Mastercard-Kontaktlos in Hotels, Malls und besseren Restaurants; Apple Pay in Indien praktisch unbedeutend; Forex Cards (HDFC Multicurrency, Niyo, Axis Forex) sind das günstigste Reisebezahlinstrument für deutschsprachige Reisende
Die indische Bezahllandschaft ist eine andere als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. UPI (Unified Payments Interface) wickelt rund 13 Milliarden Transaktionen pro Monat ab — Inder zahlen alles per QR-Code-Scan mit PhonePe, Google Pay oder Paytm, von der Auto-Rikscha bis zum Straßenstand. Internationale Touristen können UPI seit 2024 über UPI One World nutzen — ein NPCI-International-Wallet, das an den Flughäfen Mumbai (BOM) und Delhi (DEL) bei Ankunft eröffnet werden kann; man lädt INR auf und scannt QR-Codes wie ein Einheimischer. Visa- und Mastercard-Kontaktloszahlungen funktionieren in Hotels, Malls, Tourismus-Restaurants und großen Supermärkten. Apple Pay in Indien ist auf wenige Karten beschränkt und für Reisende aus DE/AT/CH praktisch ohne Bedeutung. Das günstigste Reisebezahlinstrument bleibt eine Forex Card (HDFC Multicurrency, Axis Forex, Niyo Global) — vorgeladen in INR, akzeptiert wo auch immer Visa/Mastercard gilt, ohne ATM-Auslandsgebühren der Heimatbank.
Service Charge von 8-10% wird in vielen Stadtrestaurants automatisch hinzugefügt (rechtlich freiwillig, in der Praxis aber durchgesetzt); Trinkgeld-Standard 10% wenn nicht enthalten; Hotelpagen ₹50-100 pro Service; Reinigungspersonal ₹100/Nacht; Reiseführer ₹200-500/Tag; Fahrer ₹300-500/Tag; Auto-Rikschas auf ₹10 aufrunden; Feilschen erwartet auf Märkten und bei nicht-metrierten Rikschas, nicht in Malls und Markenrestaurants
Eine Service Charge von 8-10% wird in vielen indischen Stadtrestaurants und Hotels automatisch der Rechnung hinzugefügt, besonders in Delhi, Mumbai, Bengaluru, Goa und in Touristenzonen. Eine Verbraucherrichtlinie der indischen Regierung von 2022 erklärte die Service Charge für rechtlich freiwillig (der Gast darf sie streichen lassen), in der Praxis bleibt sie aber bei den meisten gehobenen Lokalen auf der Rechnung. Ist sie aufgeführt, ist kein zusätzliches Trinkgeld nötig. Andernfalls sind 10% üblich. Hotelpagen erhalten ₹50-100 pro Service, Reinigungspersonal ₹100 pro Nacht, Reiseführer ₹200-500 pro Tag, Ganztagesfahrer ₹300-500. Auto-Rikschas und Taxis: auf den nächsten ₹10 aufrunden. Feilschen wird auf Straßenmärkten, bei nicht-metrierten Rikschas und an Souvenirständen erwartet — und ist in Malls, Supermärkten, Markenrestaurants und lizenzierten Taxis fehl am Platz.
Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.
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