Kroatien
Telefonvorwahl
+385
Hauptstadt
Zagreb
Bevölkerung
3,9 Millionen
Einheimischer Name
Hrvatska
Region
Europa
Südeuropa
Zeitzone
Mitteleuropäische Zeit
UTC+01:00
Auf dieser Seite
Kroatien ist ein EU- und Schengen-Mitglied an der Adria, bekannt für die atemberaubende dalmatinische Küste, mittelalterliche Stadtmauern, kristallklares Wasser, Game-of-Thrones-Drehorte und reiches römisches Erbe. Zagreb ist die Hauptstadt. Kroatien trat dem Schengen-Raum und der Eurozone 2023 bei. Besucher zieht es zu Dubrovniks Altstadtmauern (UNESCO), den Plitvicer Seen (UNESCO), Splits Diokletianpalast, Insel-Hopping (Hvar, Korčula, Brač), istrischen Hügelstädten mit Trüffeln, Zadars Meeresorgel und der lebhaften Küstennachtszene.
Visum und Einreisebestimmungen für Kroatien
Seit dem 1. Januar 2023 ist Kroatien Vollmitglied des Schengen-Raums. EU-/EWR-/Schweizer Staatsangehörige reisen mit gültigem Personalausweis oder Reisepass ohne zeitliche Begrenzung ein. Staatsangehörige der USA, des Vereinigten Königreichs, Kanadas, Australiens, Neuseelands, Japans und vieler weiterer Länder können bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen visumfrei einreisen. Die Schengen-Regelungen gelten vollständig für Kroatien. Visumpflichtige Reisende beantragen ein Schengen-Visum über kroatische Botschaften oder Konsulate. Kroatiens Integration in den Schengen-Raum hat die Grenzkontrollen zu benachbarten Schengen-Staaten aufgehoben.
Gängige Visumtypen
Visumfreie Einreise (Schengen)
Für Tourismus, Geschäftsreisen, Konferenzen und Familienbesuche von Staatsangehörigen der USA, UK, Australien, Kanada und anderer berechtigter Länder.
EU-/EWR-/Schweizer Einreise
Für EU-, EWR- und Schweizer Staatsangehörige zu Tourismus, Arbeit, Wohnsitz oder jedem Zweck ohne Einschränkungen.
Schengen-Visum (Typ C)
Für Kurzaufenthalte einschließlich Tourismus, Geschäftsreisen, kulturelle Veranstaltungen und Konferenzen — für visumpflichtige Staatsangehörigkeiten.
Nationales Visum (Typ D)
Für Langzeitaufenthalte über 90 Tage einschließlich Arbeit, Studium, Familienzusammenführung oder Wohnsitz in Kroatien.
Wichtige Reiseinformationen
Reiseführer
Kroatien ist das Juwel der Adria — ein Land, das auf kleinem Raum eine unglaubliche Vielfalt an Erlebnissen bietet. Die dalmatinische Küste gehört zu den schönsten der Welt: kristallklares Wasser in allen Türkistönen, über tausend Inseln, mittelalterliche Hafenstädte und verschwiegene Buchten. Dubrovnik, die "Perle der Adria" und UNESCO-Welterbe, ist mit seinen mächtigen Stadtmauern, Marmorstraßen und der atemberaubenden Lage über dem Meer ein Pflichtbesuch — und seit Game of Thrones weltberühmt als King's Landing. Split beeindruckt mit dem 1.700 Jahre alten Diokletianpalast, der keine tote Ruine ist, sondern ein lebendiges Viertel mit Cafés, Boutiquen und Wohnungen in antiken Mauern. Die Plitvicer Seen (UNESCO) sind ein Naturwunder: 16 kaskadierende Seen, verbunden durch Wasserfälle, eingebettet in dichten Wald — Europas schönster Nationalpark. Kroatiens Inseln laden zum Hüpfen ein: Hvar mit Lavendel und Nachtleben, Korčula mit Marco-Polo-Legende und Weißwein, Brač mit dem berühmten Zlatni Rat Strand, Vis mit unberührter Natur und Blauen Grotten. Istrien im Norden ist Kroatiens Toskana — Trüffel, Olivenöl, Malvasia-Wein, Hügelstädte wie Motovun und Rovinj, römisches Amphitheater in Pula. Die Kulinarik lebt vom Meer: gegrillter Fisch, schwarzes Risotto mit Tintenfisch, Peka (unter der Glocke geschmortes Fleisch), Pršut (dalmatinischer Schinken), Pager Käse und einheimische Weine wie Plavac Mali und Dingač. Segeln entlang der kroatischen Küste — von Split über Hvar nach Dubrovnik — gehört zu den großartigsten Erfahrungen im Mittelmeer.
Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben
Über 1.000 Inseln säumen die dalmatinische Küste, verbunden durch Fähren, Katamarane und Segelrouten. Hvar zieht das glamouröse Publikum mit Lavendelfeldern, venezianischer Architektur und Yacht-Nachtleben an. Korčula reklamiert Marco Polo als Landsohn und produziert hervorragende Weißweine. Brač hat Zlatni Rat — den berühmten Strand, der seine Spitze mit Wind und Strömung verändert. Vis, eine ehemalige jugoslawische Militärbasis (erst 1989 für Touristen geöffnet), ist die unberührteste der großen Inseln: die Blaue Grotte, verlassene Militärtunnel und Fischrestaurants, in denen der Fang per Boot ankommt, während man isst. Der Kornati-Archipel (89 unbewohnte Inseln) ist ein Seglerparadies. Jadrolinija-Fähren sind der Hauptbetreiber — im Juli und August rechtzeitig buchen.
Dubrovniks kompletter Stadtmauernrundgang (2 km, ca. 35 EUR Eintritt) bietet atemberaubende Adriablicke — die Altstadt im Inneren ist ein UNESCO-Meisterwerk aus Barock und Gotik, und Game-of-Thrones-Fans erkennen praktisch jede Ecke als King's Landing. Splits Diokletianpalast ist ein 1.700 Jahre alter römischer Komplex, der zum lebendigen Stadtzentrum wurde — Cafés servieren Espresso, wo einst Kaiser badeten. Zadars Meeresorgel spielt Musik aus den Wellen, und die Sonnengrußinstallation leuchtet in der Dämmerung. Šibeniks Jakobskathedrale (UNESCO) ist komplett aus Stein gebaut, ohne einen einzigen Ziegel. Trogirs mittelalterliche Altstadt (UNESCO) liegt auf einer winzigen Insel, verbunden durch Brücken. Zagrebs Oberstadt bietet k.-u.-k.-Charme, Street Art und ein Museum der zerbrochenen Beziehungen.
Kroatien ist eines der weltbesten Segelreviere: geschützte Buchten, zuverlässiger Maestral-Wind im Sommer, Hunderte Ankerplätze und Marinas in jedem größeren Hafen. Bareboat-Charter oder Flotillensegeln ab Split, Dubrovnik oder Šibenik. Darüber hinaus: Seekajak entlang der Stadtmauern von Dubrovnik und um die Elaphiten-Inseln, Tauchen vor Vis (Schiffswracks, Blaue Grotte), Windsurfen in Bol auf Brač (Zlatni Rat fängt zuverlässigen Nachmittagswind), und Wildwasser-Rafting auf der Cetina bei Omiš. Schnorcheln lohnt sich praktisch überall entlang der Küste — die Adriaklarheit ist außergewöhnlich.
Die Plitvicer Seen (UNESCO) — 16 kaskadierende türkisfarbene Seen, verbunden durch Wasserfälle inmitten urzeitlichen Buchenwalds, begehbar auf Holzstegen. Europas fotogenster Nationalpark; frühmorgens besuchen, um den Sommerandrang zu vermeiden. Der Krka-Nationalpark bietet das seltene Vergnügen, unter Wasserfällen zu schwimmen. Der Kornati-Archipel: 89 unbewohnte Inseln von karger, mondähnlicher Schönheit. Paklenica für ernsthaftes Felsklettern am Velebit-Gebirge. Der Nationalpark Mljet: eine bewaldete Insel mit einem Salzwassersee, der eine Insel enthält, auf der ein Benediktinerkloster steht — Schichten in Schichten. Der Biokovo-Naturpark oberhalb der Makarska-Riviera für dramatische Adriapanoramen.
Istriens Trüffelregion rivalisiert mit dem Piemont: weiße Trüffel (Herbst, mit trainierten Hunden im Motovun-Wald gesucht) und schwarze Trüffel ganzjährig, gehobelt über Pasta, Eierspeisen und Steak. Istrische Olivenöle gewinnen internationale Preise. Die dalmatinische Küche lebt vom Meer: gegrillter ganzer Fisch, schwarzes Risotto mit Tintenfischtinte, Peka (Fleisch oder Oktopus langsam unter einer Eisenglocke mit Kartoffeln geschmort), Pršut (luftgetrockneter dalmatinischer Schinken) und Pager Käse von der windgepeitschten Insel Pag. Autochthone Weine sind eine Offenbarung: Plavac Mali und Dingač von der Halbinsel Pelješac, Grk von Korčula, Malvasia aus Istrien und Babić aus Primošten.
Zlatni Rat auf Brač — der ikonische Kieselstrand, der seine Spitze mit Wind und Strömung verschiebt, gesäumt von Pinienwald. Die versteckten Buchten von Vis, erreichbar nur per Boot oder über Kletterpfade. Dubrovniks Banje Beach mit der Altstadt als Kulisse. Šunj Beach auf Lopud — ein seltener Sandstrand in einem Land voller Kiesel. Die Makarska-Riviera mit ihrer Strandkette unter dem Biokovo-Gebirge. Stiniva Cove auf Vis (zum schönsten Strand Europas gewählt) — ein schmaler Kieselstreifen zwischen aufragenden Klippen. Kroatische Strände sind überwiegend Kiesel und Fels — Badeschuhe mitnehmen. Die Wasserklarheit ist durchgehend außergewöhnlich, oft über 30 Meter Sicht.
Geld & Währung
Euro (EUR)
Währungscode: EUR
Praktische Geldtipps
Euro (EUR) — Kroatien ist seit Januar 2023 in der Eurozone
Kroatien hat am 1. Januar 2023 den Euro als offizielle Währung eingeführt und damit die kroatische Kuna (HRK) abgelöst. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entfällt jeglicher Wechselbedarf — der Euro gilt überall. Schweizer Franken (CHF) sollten vor der Abreise in EUR getauscht werden, da CHF in Kroatien kaum direkt akzeptiert wird. Wechselstuben (mjenjačnica) sind in Touristenstädten reichlich vorhanden; Flughafenkurse sind weniger attraktiv. Alte Kuna-Scheine sind seit 2023 kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr.
Hervorragendes Geldautomatennetz — in Split, Dubrovnik und Zagreb
Kroatien verfügt über ein gut ausgebautes Geldautomatennetz. Splitska Banka, Erste, Raiffeisen und Zagrebačka Banka haben Automaten in allen größeren Städten (Zagreb, Split, Dubrovnik, Rijeka, Zadar). Dalmatinische Inseln wie Hvar, Brač und Korčula haben weniger Automaten — bei Inseltouren genug Bargeld mitnehmen. Dynamische Währungskonvertierung (DCC) immer ablehnen: immer in EUR zahlen, nicht in CHF oder EUR zur eigenen Heimatwährung umgerechnet. Tageslimit: typisch EUR 500–1.000.
Sehr kartenfreundlich — Apple Pay und Google Pay weit verbreitet
Kroatien ist eines der kartenfreundlichsten Länder der Adria-Region. Visa, Mastercard und American Express werden in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften in Touristenzentren akzeptiert. Apple Pay und Google Pay sind an kontaktlosen NFC-Terminals in Zagreb, Split, Dubrovnik und allen großen Touristendestinationen weit verbreitet. Märkte und Straßenstände arbeiten meist auf Bargeld-Basis. DCC (dynamische Währungskonvertierung) ablehnen — immer in EUR zahlen.
Mitteleuropäisches Preisniveau — Dubrovnik ist die teuerste Stadt
Kroatien ist günstiger als Westeuropa, aber seit dem Euro-Beitritt merklich teurer geworden. Günstige Unterkunft in Split oder Dubrovnik: EUR 25–60/Nacht (Hostel) oder EUR 80–150 (Pension). Mittelklasse-Restaurant: EUR 15–30 pro Person. Lokales Seafood-Mittagessen: EUR 20–40. Fähre zu den Inseln: EUR 5–15 pro Strecke. Nationalparks (Plitvicer Seen, Krka): EUR 12–40 je nach Saison — im Sommer unbedingt online vorbuchen.
Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.
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