Martinique

Flagge von Martinique

Telefonvorwahl

+596

Hauptstadt

Fort-de-France

Bevölkerung

360.000

Einheimischer Name

Martinique

Region

Amerika

Karibik

Zeitzone

Atlantic Standard Time

UTC-04:00

Martinique ist ein französisches Überseedepartement in der Karibik, das auf überschaubarer Fläche eine geschäftige Hauptstadt, Vulkanberge, Regenwald, sehr unterschiedliche Strände und eine eigenständige kreolische Kultur verbindet. Fort-de-France bündelt Verwaltung, Handel und Verkehr. Im Norden prägen die Montagne Pelée und Saint-Pierre die Reise, im Süden liegen Yachthäfen, Badebuchten und Orte wie Sainte-Anne oder Les Anses-d'Arlet. Märkte, Gärten, Plantagen und Destillerien erzählen eine von karibischen, afrikanischen, europäischen und indischen Einflüssen geformte Geschichte. Martinique gehört zu Frankreich und zur Europäischen Union und nutzt den Euro, liegt einreiserechtlich aber außerhalb des Schengenraums. Gerade für visumpflichtige Reisende ist dieser Unterschied entscheidend.

Einreise und Visum für Martinique

Martinique wendet die französischen Regeln für Überseegebiete an und gehört nicht zum Schengenraum. Deutsche, österreichische und andere EU-Staatsangehörige haben günstige Einreisebedingungen; zahlreiche visumbefreite Nationalitäten können touristische Kurzaufenthalte von bis zu 90 Tagen absolvieren. Ein gewöhnliches Schengenvisum gilt nicht automatisch für Martinique. Visumpflichtige Personen benötigen ein Dokument, dessen räumliche Gültigkeit die Französischen Antillen umfasst. Je nach Pass, Reiseroute und vorherigen Aufenthaltsländern können Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Mittel und ein Gelbfiebernachweis verlangt werden. Für mehr als 90 Tage, Arbeit oder Studium ist das passende französische Langzeitverfahren erforderlich.

Gängige Visumtypen

Visumfreier Kurzaufenthalt

Je nach Nationalität bis zu 90 Tage

Tourismus oder Geschäft für befreite Nationalitäten

Kurzzeitvisum für die Französischen Antillen

Nach erteilter Genehmigung

Visumpflichtige Reisen nach Martinique

Französisches Langzeitvisum

Nach Reisezweck und Genehmigung

Mehr als 90 Tage, Arbeit, Studium oder Niederlassung

Wichtige Hinweise für Martinique

Martinique gehört zur EU, liegt für die Einreise aber außerhalb des Schengenraums.

Ein Standard-Schengenvisum reicht nicht automatisch; es muss die Französischen Antillen abdecken.

Pass, Ausreiseticket und finanzielle Mittel können bei der Einreise geprüft werden.

Reiseübersicht

Eine Woche reicht für Fort-de-France, den vulkanischen Norden, eine Destillerie, Waldwege und mehrere Strände im Süden. Ein Mietwagen bietet außerhalb der Hauptstadt die größte Freiheit; Fähren über die Bucht lösen einzelne Strecken ohne Auto. Wetter und Landschaft wechseln schnell: Während die Montagne Pelée in Wolken und Regen liegt, kann der Süden sonnig bleiben. Sinnvoll ist deshalb eine Inselroute, die Meer, Geschichte, Wandern, Küche und Ruhetage verbindet, statt Martinique nur als Badeziel zu behandeln.

Entdecken Sie Martinique

Fort-de-France ist Arbeitsstadt und Verkehrsknoten zugleich. Waterfront, Markthalle, Kathedrale, Schoelcher-Bibliothek und Einkaufsstraßen lassen sich zu Fuß verbinden. Fähren nach Trois-Îlets und in weitere Orte umgehen einen Teil des Straßenverkehrs und kombinieren Stadt, Strand und Museen. Der Markt vermittelt Gewürze, Obst, fertige Speisen und kreolische Produkte, während die weniger monumentalen Viertel den Alltag einer karibischen Hauptstadt zeigen.

Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben

Strand und Meer

Baden, Schnorcheln, Tauchen, Segeln und Buchtenfähren entlang beider Küsten.

Wandern und Vulkan

Montagne Pelée, Regenwald, Wasserfälle und die kontrastreiche Caravelle-Halbinsel.

Kultur und Geschichte

Fort-de-France, Saint-Pierre, Märkte, Museen und kreolisches Erbe jenseits der Resorts.

Küche und Rum

Aktive Destillerien, Märkte, Seafood und landwirtschaftliche Traditionen der Insel.

Geld & Währung

Geld & Währung

Euro (EUR)

Währungscode: EUR

Praktische Geldtipps

Euro (EUR) ist die offizielle Währung — Martinique ist ein französisches Überseedepartement (DOM) und Teil der EU; kein Währungstausch für Reisende aus dem Euroraum erforderlich; hervorragende Bankinfrastruktur nach französischem Standard

Martinique ist integraler Bestandteil Frankreichs und verwendet den Euro. Reisende mit Eurokonto benötigen keinen Währungswechsel; Schweizer Franken und andere Währungen müssen umgerechnet werden. Statt eines festen Wechselkurses oder einer bestimmten App sollten Reisende Umrechnungsmarge, Bargeldbezug und Kartenbedingungen ihrer Bank vergleichen. Französische Banken und Euro-Zahlungsinfrastruktur sind auf der Insel präsent, dennoch bleiben eine physische Karte und etwas Bargeld sinnvolle Reserven.

Französischer Bankstandard — Geldautomaten überall in Fort-de-France und den Hauptstädten; Crédit Agricole de la Martinique, BNP Paribas, BRED, Société Générale; ausgezeichnete Abdeckung auf der gesamten Insel

In Fort-de-France und größeren Orten sind Geldautomaten gut verfügbar; in ländlichen Gebieten, an der nördlichen Atlantikküste und rund um abgelegene Ausgangspunkte für Wanderungen wird das Netz dünner. Gebühren und Limits bestimmen Automatenbetreiber und Kartenherausgeber. EU-Karten dürfen für eine grenzüberschreitende Euroabhebung nicht teurer belastet werden als für eine vergleichbare inländische Euroabhebung, doch die normale Inlandsgebühr kann weiterhin gelten. Eine angebotene Umrechnung in die Heimatwährung sollte abgelehnt werden.

Französischer Kartenstandard — Visa und Mastercard überall; Apple Pay und Google Pay an den meisten NFC-Terminals; kontaktlose Zahlung Standard in Supermärkten, Restaurants und Tankstellen; Bargeld für Marktverkäufer und Strandanbieter

Visa und Mastercard sind bei Hotels, Supermärkten, etablierten Restaurants, Tankstellen und Autovermietungen weit verbreitet; American Express ist weniger verlässlich. Apple Pay und Google Wallet funktionieren mit einer geeigneten Karte dort, wo das Kontaktlos-Symbol angezeigt wird. Entscheidend bleiben kartenausgebende Bank und Zahlungsnetz. Eine lokale Bezahl-App ist nicht erforderlich. Für unbeaufsichtigte Terminals, technische Ausfälle, Märkte und kleine Anbieter sollten Reisende die physische Karte und Euro-Bargeld dabeihaben. Ausgewiesene Restaurantpreise sind zu zahlen; Trinkgeld darüber hinaus ist freiwillig.

Französisch-karibisches Preisniveau: deutlich teurer als anglophone Karibikinseln; Restaurantmahlzeit EUR 15–30; Mittagessen an einem Roulotte (Streetfood-Wagen) EUR 8–14; Unterkunft EUR 90–200/Nacht; Mietwagen EUR 40–80/Tag

Die Preise auf Martinique entsprechen dem französischen Metropolstandard. Ein einfaches Mittagessen an einer Roulotte (kreolischer Straßenimbiss): EUR 8–14. Restaurantabendessen: EUR 15–30 pro Person. Bistrot oder Brasserie (Fort-de-France): EUR 20–40. Hotel: EUR 90–200/Nacht für ein Standardzimmer; EUR 150–350 für ein Boutique-Hotel oder All-Inclusive. Mietwagen ist praktisch unverzichtbar (öffentlicher Nahverkehr eingeschränkt): EUR 40–80/Tag. Rhum agricole: Martiniques AOC-zertifizierter Agrarrum (Destillerien Clément, Trois Rivières, JM, Neisson) gehört zu den weltweit besten — eine Premiumflasche kostet EUR 25–60 im Destillerie-Shop.

Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.

Häufige Geldfragen

Vertretungen vor Ort

Ausländische Vertretungen in Martinique

Diese Botschaften und Konsulate haben ihren Sitz in diesem Land. Wähle eine Vertretung, um Details und Kontaktinformationen zu öffnen.

Alle Länder nach Kontinent

Häufig gestellte Fragen

Nein. Martinique ist französisch und Teil der EU, einreiserechtlich gelten die Schengenregeln dort jedoch nicht.

Nicht automatisch. Visum oder Genehmigung müssen räumlich für die Französischen Antillen gelten.

Sieben Tage verbinden Hauptstadt, Vulkan, Destillerie, Wald und Südstrände. Bei kürzerer Zeit ist eine regionale Basis sinnvoller.

Nutzen Sie diese Visaja-Seite als Ausgangspunkt und bestätigen Sie geltende Regeln vor der Antragstellung direkt bei der offiziellen Stelle.