Montenegro
Telefonvorwahl
+382
Hauptstadt
Podgorica
Bevölkerung
620.000
Einheimischer Name
Црна Гора
Region
Europa
Südeuropa
Zeitzone
Mitteleuropäische Zeit
UTC+01:00
Auf dieser Seite
Montenegro ist eine kleine Adriarepublik mit einer außergewöhnlichen Landschaftsvielfalt: die fjordartige Bucht von Kotor (UNESCO), Adriastrände in Budva und Ulcinj, das dramatische Durmitor-Gebirge mit der Tara-Schlucht (Europas tiefste) und mittelalterliche Klöster in abgelegenen Tälern. Für Reisende aus dem DACH-Raum ist Montenegro eine erschwingliche Mittelmeer-Alternative zu Kroatien und Griechenland — mit dem Euro als Währung, visumfreiem Zugang bis 90 Tage und Direktflügen ab Wien und mehreren deutschen Flughäfen nach Tivat und Podgorica.
Einreisebestimmungen für Montenegro
Montenegro gewährt EU-Bürgern und Schweizern visumfreie Einreise für Aufenthalte bis 90 Tage. Ein gültiger Reisepass oder Personalausweis genügt. Montenegro verwendet den Euro. Für längere Aufenthalte oder Arbeit ist ein Aufenthaltstitel erforderlich.
Gängige Visumtypen
Visumfreie Einreise (EU/CH)
Für EU- und Schweizer Bürger für Tourismus, Geschäft oder Kurzaufenthalte.
Befristete Aufenthaltserlaubnis
Für Langzeitaufenthalte über 90 Tage, einschließlich Fernarbeiter und Rentner.
Wichtige Reisehinweise
- •Visumfrei für EU-Bürger und Schweizer bis 90 Tage mit Reisepass oder Personalausweis.
- •Währung: Euro (EUR). Montenegro ist nicht EU-Mitglied, verwendet aber den Euro. Kartenzahlung in Küstenstädten weit verbreitet, Bargeld auf dem Land nötig.
- •Anreise: Direktflüge von Wien und mehreren deutschen Flughäfen nach Tivat und Podgorica. Auch mit dem Auto über Kroatien oder per Fähre ab Bari (Italien) erreichbar.
- •Beste Reisezeit: Mai–Oktober für Strände, Juni–September Hochsaison. Durmitor-Skigebiet: Dezember–März. Frühling und Herbst bieten mildere Temperaturen und weniger Touristen.
- •Sicherheit: Montenegro gilt als sicheres Reiseland. Petty crime in touristischen Gebieten auf üblichem Niveau.
Reiseführer
Montenegro bietet DACH-Reisenden auf kompaktem Raum ein außergewöhnliches Angebot: die fjordartige Bucht von Kotor (UNESCO), Adriastrände in Budva und Ulcinj, das Durmitor-Gebirge mit der Tara-Schlucht und mittelalterliche Klöster in abgelegenen Tälern. Die Adriaküste ist von Wien über Direktflüge nach Tivat in etwa 1,5 Stunden erreichbar. Montenegro verwendet den Euro und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu Kroatien.
Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben
Die Bucht von Kotor — oft mit einem Fjord verglichen — ist Montenegros Kronjuwel: die ummauerte Altstadt von Kotor (UNESCO), die Inseln unserer Lieben Frau vom Felsen und Sveti Djordje, das Dorf Perast und die Festungswanderung über Kotor.
Budvas Altstadt und umliegende Strände (Mogren, Bečići, Jaz) sind das Hauptstrandziel. Sveti Stefan — eine befestigte Insel, heute Aman-Resort — ist eines der meistfotografierten Motive der Adria. Weiter südlich bietet Ulcinjs Velika Plaža Sandstrand und Kitesurfen.
Der Durmitor-Nationalpark (UNESCO) bietet Wandern, Skifahren und die Tara-Schlucht — Europas tiefste mit 1.300 Metern. Wildwasser-Rafting auf der Tara gehört zu den besten Erlebnissen Europas. Der Biogradska-Gora-Nationalpark bewahrt einen der letzten Urwälder Europas.
Montenegro wird bei Fernarbeitern zunehmend beliebt: günstige Lebenshaltung, zuverlässiges Internet in Küstenstädten, Euro als Währung und 90-Tage-Visumfreiheit für EU-Bürger. Budva, Kotor und Tivat sind die Nomaden-Hotspots.
Geld & Währung
Euro (EUR)
Währungscode: EUR
Praktische Geldtipps
Montenegro zahlt in Euro (EUR)
Montenegro verwendet den Euro als Landeswährung, obwohl es kein EU-Mitglied ist. Für Reisende aus dem DACH-Raum ist kein Geldwechsel nötig. Montenegro bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis — Essen, Unterkunft und Aktivitäten kosten deutlich weniger als in Kroatien oder Griechenland.
Kartenzahlung an der Küste
Visa und Mastercard werden in Hotels, Restaurants und Geschäften in Budva, Kotor, Tivat und Podgorica akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen ist verbreitet. In kleineren Bergorten, auf dem Land und auf Märkten ist Bargeld unerlässlich.
Geldautomaten in allen Orten
Geldautomaten sind in allen größeren Orten verfügbar. CKB, NLB Montenegro, Erste Bank und Hipotekarna Banka betreiben die Netze. Die meisten akzeptieren Visa, Mastercard und Maestro (Bankomatkarte/Girocard).
Günstiges Reiseziel
Ein Restaurantessen kostet rund 8–15 EUR, ein Kaffee 1–2 EUR, Mittelklasse-Unterkunft 40–80 EUR/Nacht an der Küste im Sommer. Strandliegen kosten 5–15 EUR/Tag. Das Landesinnere ist noch günstiger.
Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.
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