Überblick
Chimu- und Moche-Archäologie
Koloniale Erbestadt
Huanchaco-Küste und Surfen
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Nordküsten-Küchentour
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Trujillo liegt auf Meereshöhe an der nordperuanischen Küste, 560 km nördlich von Lima — ein ausdrücklicher Vorteil gegenüber den Hochlandzielen, da keinerlei Höhenakklimatisierung erforderlich ist. Der koloniale Stadtkern lässt sich in einem halbtägigen Spaziergang von der Plaza Mayor aus erschließen; der archäologische Hauptkreislauf — Chan Chan (5 km westlich), Huacas del Sol y Luna (5 km südlich) und das Fischerdorf Huanchaco (12 km nordwestlich) — ist in zwei Tagen ohne lange Transfers zu bewältigen. Chan Chan ist die größte vorspanische Adobe-Stadt Lateinamerikas: ein UNESCO-Welterbe (Liste Nr. 366, seit 1986 auch auf der Roten Liste gefährdeten Welterbes wegen El-Niño-Erosionsschäden) über 20 Quadratkilometer. Das Huacas-de-Moche-Komplex südlich der Stadt bewahrt einzigartige polychrome Wandmalereien der Moche-Kultur (100–800 n. Chr.) in mehreren überlagerten Bauphasen. Trujillo bezeichnet sich außerdem als Hauptstadt der Marinera — des peruanischen Nationaltanzes — und richtet jedes Jahr im Januar den größten Wettbewerb des Landes aus.
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Trujillos Plaza Mayor ist einer der am besten erhaltenen Kolonialplätze der nordperuanischen Küste — das eiserne Freiheitsdenkmal (1820) in der Mitte erinnert an Trujillos Rolle als erste peruanische Stadt, die 1820 die Unabhängigkeit erklärte, zwei Jahre vor Lima. Die Kathedrale (1647–1666) bildet die nordwestliche Flanke; die Casa de la Emancipación (freier Eintritt, Jirón Pizarro 610), wo die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde, liegt eine halbe Straße entfernt. Die Fußgängerzone Jirón Pizarro westlich der Plaza konzentriert Kolonialpaläste mit charakteristisch bemalten Fassaden und schmiedeeisernen Fensterkäfigen — Casa Urquiaga, Casa Orbegoso und die Casa de los Leones sind die Hauptbeispiele. Das Stadtzentrum ist in 2–3 Stunden zu Fuß erschließbar.