Überblick
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Phuket ist Thailands bekanntestes Strandreiseziel — und erheblich vielschichtiger als sein Ruf vermuten lässt. Die Westküste konzentriert das Hauptgeschehen: Patong Beach (3,5 km Halbmond mit Hotels, Beach Clubs und Bangla-Road-Nachtleben), Karon und Kata (entspanntere Atmosphäre, Surfen im Monsun), Kamala und Surin (gehoben und ruhiger). Phuket Town auf der Ostseite ist die kulturelle Überraschung: Blöcke von Sino-Portugiesischen Stadtpalais entlang der Thalang Road und des Soi Romanee aus dem Zinnbergbau-Boom des 19. Jahrhunderts — heute Boutique-Hotels, Cafés, Straßenkunst und das außergewöhnliche Vegetarierfestival im Oktober. Big Buddha (45 m Marmor auf dem Nakkerd-Hügel) bietet 360-Grad-Panoramen. Die Phang-Nga-Bucht — 30–60 Min. von den Ostpiers — liefert die ikonischen James-Bond-Island-Kalksteinformationen und Seekajak durch kollabierte Höhlenlagunen. Phuket ist Hauptabflughafen für Similan-Inseln (Nov.–Mai, Weltklasse-Tauchen) und Phi Phi. Direktflüge aus Frankfurt und München (Thai Airways, Condor, saisonal Eurowings) machen Phuket zu einem der wenigen Thai-Ziele mit deutschen Direktverbindungen.
Phuket entdecken
Patong Beach ist die am weitesten entwickelte — 3,5 km mit Hotels, Beach Clubs, Parasailing und Bangla-Road-Nachtleben. Karon bietet breiteren Sand; Kata zieht Surfer während des Monsuns (Mai–Okt.). Kamala ist familienfreundlich und ruhiger; Surin gehobener. Bang Tao (6 km, Laguna-Resort-Komplex) wirkt selbst in der Hochsaison weitläufig. Nordstrände (Mai Khao, Nai Yang) grenzen an den Sirinat-Nationalpark — Meeresschildkröten-Brutstätten Nov.–Feb.
November bis April ist die Trockenzeit der Andamanensee — ruhige, klare See, Sonne und die Zeit, in der Insel- und Tauchausflüge verlässlich stattfinden (zugleich Hochsaison). Der Südwestmonsun von Mai bis Oktober bringt raue See (die Similan-Inseln schließen ganz), gefährliche Strömungen an den Weststränden und Nachmittagsregen, dafür aber grüne Landschaften, Surf in Kata und Rabatte von 30 bis 60 % auf Unterkünfte. Die roten Badeflaggen während des Monsuns unbedingt beachten.
Die Insel hat keinen brauchbaren Nahverkehr, man ist also auf Auto und Roller angewiesen. Grab funktioniert zuverlässig und transparent; Tuk-Tuks sind weit teurer und müssen vor dem Einsteigen verhandelt werden. Roller sind günstig (200 bis 300 Baht/Tag), doch die Unfallrate unter Touristen ist sehr hoch — immer Helm tragen, einen internationalen Führerschein mitführen und prüfen, ob die Reiseversicherung Motorräder abdeckt. Der Flughafen Phuket (HKT) liegt im Norden, rund 45 Minuten von den Weststränden.
Phuket ist der wichtigste Island-Hopping-Knoten der Andamanensee. Die Phang-Nga-Bucht (30 bis 60 Bootsminuten) hat die Kalksteinfelsen, die James-Bond-Insel und Seekajak durch Höhlenlagunen; die Phi-Phi-Inseln liegen 45 bis 90 Minuten südlich; und die Similan-Inseln — das beste Tauchen und Schnorcheln der Region — werden nur von November bis Mai als Tagestouren oder Liveaboards angeboten. Die Buchtstouren bei seriösen Anbietern buchen und früh starten, um den Massen zu entgehen.
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