Konya entdecken
Die grün gekachelte Spitzkuppel über Rumis Grab ist Konyas Wahrzeichen und nach dem Topkapı das meistbesuchte Museum der Türkei. Der Komplex vereint das Mausoleum, die Sema-Halle, die einstigen Derwischzellen und Sammlungen seldschukischer und osmanischer Kunst. Den emotionalen Kern bildet Rumis goldbesticktes Sarkophagtuch. Der Eintritt ist frei, angemessene Kleidung Pflicht — die Wirkung erfasst Besucher jeden Glaubens.
Reisearten
Das Mevlana-Museum, Drehderwisch-Zeremonien und das Vermächtnis Rumis — Konya ist das geistliche Herz des türkischen Sufismus und ein Pilgerziel für Besucher jeden Glaubens.
Alaeddin-Moschee, İnce-Minareli-Medrese, Karatay-Medrese — die schönsten erhaltenen Beispiele seldschukischer islamischer Architektur, Jahrhunderte vor dem osmanischen Stil.
Çatalhöyük (7500 v. Chr.), eine der ältesten bekannten Siedlungen der Welt — wo das menschliche Stadtleben wohl begann und die Geschichte der Zivilisation umgeschrieben wurde.
Konservativ, fromm und völlig anders als die Küstentürkei — Konya bietet das authentische anatolische Erlebnis, das die meisten Touristen verpassen.
- •Das Mevlana-Festival (7.–17. Dezember) zeigt Drehderwisch-Zeremonien — Unterkunft Monate im Voraus buchen.
- •Kostenlose Sema-Zeremonien im Mevlana-Kulturzentrum samstags ganzjährig.
- •Konya ist die konservativste Großstadt der Türkei. Angemessene Kleidung empfohlen, besonders an religiösen Stätten.
- •Alkohol ist in Hotels und einigen Restaurants erhältlich, aber deutlich weniger präsent als in Küstenstädten.
- •Der Hochgeschwindigkeitszug (YHT) verbindet mit Ankara (1,5 Std.) und Istanbul (4,5 Std.) — perfekt für Tagesausflüge.
- •Çatalhöyük (52 km südöstlich) erfordert Auto oder Taxi — kein öffentlicher Nahverkehr zur Stätte.