Angola
Telefonvorwahl
+244
Hauptstadt
Luanda
Bevölkerung
35 Millionen
Einheimischer Name
Angola
Region
Afrika
Zentralafrika
Zeitzone
West Africa Time
UTC+01:00
Auf dieser Seite
Angola ist ein großes Land an der Atlantikküste Afrikas mit vielfältigen Landschaften — von der Küstenhauptstadt Luanda über das Hochland von Huambo bis zur abgelegenen Wildnis von Cuando Cubango. Reisende locken die Kalandula-Fälle (einer der größten Wasserfälle Afrikas), die historische Festung São Miguel in Luanda, portugiesische Kolonialarchitektur und ein aufkommendes Ökotourismus-Angebot in Nationalparks wie Kissama und Iona. Angolas ölgetriebene Wirtschaft zieht Geschäftsreisende an, und seit Einführung des E-Visums hat sich auch der Freizeittourismus stetig entwickelt.
Visum und Einreisebestimmungen für Angola
Die meisten ausländischen Staatsangehörigen benötigen ein Visum für die Einreise nach Angola. Angola hat ein elektronisches Touristenvisum (e-Visa) für berechtigte Nationalitäten eingeführt, das eine Online-Beantragung und Bearbeitung innerhalb weniger Tage ermöglicht. Antragsteller reichen ein digitales Antragsformular, einen Passscan, ein Passfoto, einen Gelbfieber-Impfnachweis, einen Unterkunftsnachweis, ein Rückflugticket und eine Reisekrankenversicherung ein. Geschäftsreisende benötigen zusätzlich Einladungsschreiben angolanischer Unternehmen oder Organisationen samt Handelsregisterauszügen. Die klassische Visumbeantragung über Botschaften bleibt für diejenigen verfügbar, die nicht für das e-Visa berechtigt sind oder ein Arbeits-, Studien- oder langfristiges Aufenthaltsvisum benötigen. Bearbeitungszeiten variieren; das e-Visa ist für touristische Zwecke am schnellsten.
Gängige Visumtypen
Touristenvisum (e-Visa)
Für Urlaubsreisen, Besichtigungen, Besuche von Nationalparks, Kulturtourismus oder Familienbesuche für berechtigte Nationalitäten.
Geschäftsvisum
Für geschäftliche Treffen, Konferenzen, Vertragsverhandlungen, Handelsmissionen oder Geschäftsentwicklung.
Arbeitsvisum
Für eine Beschäftigung in Angola mit Arbeitsangebot eines angolanischen Arbeitgebers und Arbeitsgenehmigung des Arbeitsministeriums.
Transitvisum
Für Reisende, die Angola auf dem Weg zu einem anderen Ziel passieren und den Transitbereich des Flughafens verlassen müssen.
Wichtige Reiseinformationen
Reiseführer
Angola ist eines der überraschendsten Reiseziele Afrikas — von dramatischen Wasserfällen und roten Küstenklippen bis zur Wüste und einem dichten urbanen Leben in Luanda. Die Kalandula-Fälle im Malanje-Hochland sind mit 105 m Höhe und 400 m Breite einer der eindrucksvollsten Wasserfälle Afrikas, umgeben von Regenwald und kaum besucht. Luanda, die Hauptstadt, ist eine faszinierende Mischung aus portugiesischer Kolonialarchitektur, modernen Wolkenkratzern und lebhaften Musseques-Vierteln; die Ilha de Luanda mit ihrer Abfolge aus Meeresfrüchte-Restaurants und Strand liegt direkt vor der Stadtkulisse. Der Kissama-Nationalpark südlich von Luanda beherbergt dank der Operation Noah's Ark der frühen 2000er-Jahre wieder Elefanten, Giraffen und die seltene Riesenrappenantilope (palanca negra gigante, Angolas Nationaltier und endemisch). Der Iona-Nationalpark im trockensten Zipfel Angolas grenzt an die Namib-Wüste und bietet überwältigende Wüstenlandschaften mit jahrhundertealten Welwitschia-Pflanzen. Die Serra-da-Leba-Gebirgsstraße gilt als eine der schönsten Serpentinenstraßen Afrikas. Portugiesisch ist Amtssprache, Gelbfieberimpfung Pflicht. Angola ist ein Geheimtipp für Reisende, die Afrika fernab der Standardrouten erleben wollen.
Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben
Die Kalandula-Fälle — einer der gewaltigsten Wasserfälle Afrikas mit einem 105 m hohen und 400 m breiten Vorhang aus rotem Flusswasser, umgeben von üppigem Regenwald und fast ohne Touristen. Der Duque-de-Bragança-Wasserfall ergänzt das Wasserfallprogramm.
Die Festung São Miguel aus dem 16. Jahrhundert, die Ilha de Luanda mit ihren Fischrestaurants am Wasser, das Nationalmuseum für Anthropologie und der Kontrast zwischen portugiesischer Altstadt und moderner Hochhausskyline an der Marginal — Luanda ist eine intensive, teure und vielschichtige Hauptstadt.
Südlich von Luanda gelegen, beherbergt Kissama dank der Operation Noah's Ark der frühen 2000er-Jahre wieder Elefanten, Kaffernbüffel und die seltene Riesenrappenantilope (palanca negra gigante) — Angolas Nationaltier und im Land endemisch. Safari-Erlebnisse von Luanda als Tagesausflug oder mit Lodge-Übernachtung.
Der Iona-Nationalpark im äußersten Südwesten grenzt an die Namib — eine der ältesten Wüsten der Erde. Welwitschien-Pflanzen von über 1.500 Jahren, Sanddünen und die Weißen Felsen von Tombwa bieten eine außergewöhnliche Wüstenkulisse.
Die Serpentinenstraße Serra da Leba von Lubango hinunter in die Ebene gilt als eine der schönsten Gebirgsstraßen Afrikas. Lubango mit dem Cristo-Rei-Monument, der Tundavala-Schlucht und kulturell reichen Huíla-Dörfern ist ein unvergessliches Hochlandziel.
Benguela mit kolonialen Prachtbauten, die roten Klippen von Baía Farta, die Fischerstädte Namibe und Tombua, unberührte Sandstrände und der Benguela-Strom — eine der produktivsten Meereszonen der Welt — machen Angolas Atlantikküste zu einem Geheimtipp.
Geld & Währung
Angolanischer Kwanza (AOA)
Währungscode: AOA
Praktische Geldtipps
Angolanischer Kwanza — teures Ölland, USD weit akzeptiert
Angola nutzt den Angolanischen Kwanza (AOA). Trotz seiner Ölvorkommen ist Angola eines der teuersten Länder Afrikas für Reisende. USD wird in Hotels, Restaurants und größeren Betrieben in Luanda neben dem Kwanza akzeptiert — es ist praktisch, beide Währungen dabei zu haben. Tauschen nur bei offiziellen Bankschaltern oder lizenzierten Wechselstuben.
Geldautomaten fast ausschließlich in Luanda
Automaten gibt es bei großen Banken (BAI, BFA, BPC) in Luanda. Außerhalb der Hauptstadt ist die Bankinfrastruktur sehr dünn — kleinere Städte haben möglicherweise eine einzige Bankfiliale, ländliche Gebiete keine. Vor jeder Inlandsreise genug Kwanza in Luanda abheben. USD als Bargeldreserve mitnehmen.
Karte in Luanda möglich, außerhalb fast ausschließlich Bargeld
Internationale Visa- und Mastercardkarten funktionieren in Luxushotels, größeren Supermärkten und einigen Restaurants in Luanda. Außerhalb der Hauptstadt ist Bargeld Pflicht. Angola ist — auch in Provinzstädten — überwiegend bargeldbasiert.
Angola ist teuer — großzügig budgetieren
Das Preisniveau Angolas ist durch die Ölwirtschaft hoch — auch im afrikanischen Vergleich. Ein Mittelklassehotel in Luanda kostet oft 100–200 USD pro Nacht. Lokale Marktessen und Minibus-Transport sind günstiger. Größere Betriebe nennen Preise häufig in USD.
Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.
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