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Rom ist die Ewige Stadt im wörtlichsten Sinne — ein Ort, an dem man auf 2.000 Jahre alten Straßen läuft, zu Mittag auf einer von Bernini entworfenen Piazza isst und auf dem Weg zum Abendessen an einem Caravaggio in einer halbdunklen Kapelle vorbeikommt. Das Kolosseum, das Forum Romanum und der Palatin verankern die antike Welt im Herzen der modernen Stadt, während die Vatikanischen Museen eine der großartigsten Kunstsammlungen der Menschheit bergen, die in der Sixtinischen Kapelle gipfelt. Doch Rom belohnt alle, die über die Schlagzeilen hinausgehen: Trasteveres Kopfsteinpflassergassen und efeuberankte Trattorien, das geheime Schlüsselloch auf dem Aventin mit dem perfekten Rahmen um die Kuppel von St. Peter, die antiken Gräber der Via Appia, die sich ins Land erstrecken, und die Märkte der Stadtviertel, auf denen Römer ihr tägliches Obst und Gemüse kaufen. Das Essen ist täuschend einfach und außergewöhnlich — Cacio e Pepe, Carbonara, Supplì und hauchdünne römische Pizza, über Jahrhunderte perfektioniert. Ein Espresso an der Bar ist ein Ein-Euro-Ritual, Gelato eine Kunstform, und die Aperitivo-Stunde füllt die Piazze mit Aperol Spritz und kostenlosen Snacks bei Sonnenuntergang. Roms öffentlicher Nahverkehr ist funktional, wenn auch unvollkommen (zwei Metrolinien, ausgedehntes Busnetz), doch das Centro Storico erkundet man am besten zu Fuß — sich in dem Gassengewirr zwischen Pantheon und Piazza Navona zu verlieren, ist der Weg, Roms wahre Magie zu finden.
Rom entdecken
Das Kolosseum ist die viscerälste Verbindung zur antiken Welt — man steht in der Arena, in der vor 2.000 Jahren 50.000 Zuschauer Gladiatorenkämpfe verfolgten, und kann jetzt das unterirdische Hypogäum besichtigen, das die Hebevorrichtungen und Tierkäfige offenbart, die die Spektakel ermöglichten. Kombitickets umfassen das angrenzende Forum Romanum, wo Tempel, Triumphbögen und Senatsgebäude die Via Sacra säumen und ein Freiluftmuseum der republikanischen und kaiserlichen Epoche bilden, sowie den Palatin darüber, wo Kaiser ihre Paläste mit Blick auf den Circus Maximus errichteten. Online-Zeitfenster-Tickets sind unverzichtbar — in der Hochsaison ausverkauft Tage im Voraus. Jenseits des berühmten Trios begegnet das antike Rom überall: das perfekt erhaltene Pantheon (freier Eintritt) mit seiner 2.000 Jahre alten unbewehrten Betonkuppel und dem Oculus, die Caracalla-Thermen für einst 1.600 Badende, die Katakomben an der Via Appia mit frühchristlichen Grabstätten und Trajans Märkte, die als erstes Einkaufszentrum der Welt gelten.
Zwei volle Tage reichen für das Wesentliche — Kolosseum und Forum an einem Tag, den Vatikan am anderen —, doch mit drei bis vier Tagen bleibt Zeit für Trastevere, die Galleria Borghese und einen Tagesausflug nach Ostia Antica oder Tivoli, ohne von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen.
Ja, für beide. Zeitfenster-Tickets für das Kolosseum und die Vatikanischen Museen sind in der Hochsaison oft Tage im Voraus ausverkauft, und wer ohne Reservierung erscheint, riskiert stundenlanges Anstehen oder gar keinen Einlass.
Frühling und Herbst bringen mildes Wetter und deutlich weniger Andrang als der Sommer, wenn die Stadt heiß wird und die großen Sehenswürdigkeiten überlaufen sind. Der Winter ist noch ruhiger, allerdings haben manche Freiluftstätten dann kürzere Öffnungszeiten.
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