Mosambik

🇲🇿

Telefonvorwahl

+258

Hauptstadt

Maputo

Bevölkerung

32 Millionen

Einheimischer Name

Moçambique

Region

Afrika

Ostafrika

Zeitzone

Central Africa Time

UTC+02:00

Mosambik ist ein portugiesischsprachiges Land im südlichen Afrika mit über 2.500 km Küste am Indischen Ozean. Das Land bietet einige der unberührtesten und am wenigsten erschlossenen Strand- und Tauchziele des Indischen Ozeans — von den Bazaruto- und Quirimbas-Archipelen über Walhai-Tauchen am Tofo Beach bis zur UNESCO-geschützten Ilha de Moçambique. Maputo, die Hauptstadt, verbindet portugiesische Kolonialarchitektur mit lebhaften Märkten, erstklassigen Meeresfrüchten und kosmopolitischem Nachtleben. Für DACH-Reisende ist Mosambik ein exotisches Strandreiseziel abseits der Massentourismus-Routen — erreichbar über Johannesburg (zahlreiche Direktflüge ab Wien, München, Frankfurt und Zürich) oder über Addis Abeba und Nairobi. Die Botschaft Mosambiks in Berlin betreut deutschsprachige Reisende, ein Honorarkonsulat in Wien steht Österreichern zur Verfügung.

Visabestimmungen für Mosambik

Mosambik verlangt von den meisten Nationalitäten ein Visum. E-Visa sind online über evisa.gov.mz für Bürger von über 100 Ländern verfügbar — Bearbeitungszeit 3–7 Tage. Visa on Arrival am Flughafen Maputo möglich, E-Visum wird jedoch dringend empfohlen. Reisepass mit 6 Monaten Restgültigkeit und 3 freien Seiten erforderlich. Gelbfieberimpfnachweis bei Einreise aus Endemiegebieten vorgeschrieben. Reisehinweise des BMEIA/AA vor der Reise prüfen, insbesondere für nördliche Provinzen.

Gängige Visumtypen

E-Visum (Tourismus/Geschäft)

30 Tage; evisa.gov.mz; 3–7 Tage Bearbeitung; Passscan, Foto, Gelbfiebernachweis, Hotelbuchung, Rückflugticket erforderlich.

Für Bürger von 100+ Ländern, online vor Reiseantritt.

Visum bei Ankunft

30 Tage; E-Visum wird empfohlen; Reisepass (6 Monate gültig), Fotos, Rückflugticket.

Am Flughafen Maputo für bestimmte Nationalitäten verfügbar.

Wichtige Reisehinweise

Reisehinweise des BMEIA/AA vor der Reise prüfen, insbesondere für nördliche Provinzen. Südliche Ziele (Maputo, Inhambane, Tofo, Bazaruto) sind die etabliertesten Tourismusgebiete.

Portugiesisch ist Amtssprache. Englisch außerhalb von Luxuslodges und gehobenen Bereichen in Maputo begrenzt. Grundkenntnisse in Portugiesisch für eigenständiges Reisen sehr nützlich.

Gelbfieberimpfnachweis bei Einreise aus Endemiegebieten erforderlich. Malaria ist landesweit endemisch — Prophylaxe und Mückenschutz.

Reiseführer

Mosambik gehört zu den verborgenen Schätzen des Indischen Ozeans — erstklassiges Tauchen, unberührte Strände, Inselarchipele und authentische afrikanische Kultur zu einem Bruchteil der Kosten der Seychellen oder Malediven. Das Bazaruto-Archipel bietet Luxuslodges, Korallenriffe, Dugongs und Hochseefischen. Der Tofo Beach bei Inhambane ist ein weltweit bekanntes Tauchziel für Walhaie und Mantarochen. Die UNESCO-geschützte Ilha de Moçambique bewahrt Jahrhunderte portugiesischer, arabischer und suahelischer Handelsgeschichte. Der Gorongosa-Nationalpark ist eine der großen Wiederherstellungsgeschichten der afrikanischen Tierwelt. Maputos koloniale Architektur, Peri-Peri-Garnelen und lebhaftes Nachtleben runden ein Reiseziel ab, das abenteuerlustige Reisende belohnt.

Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben

Tauchen und Meeresbiologie

Tofo Beach für Walhaie und Mantarochen (ganzjährig, Höhepunkt November–April), Bazaruto-Archipel für Korallenriffe und Dugongs, Quirimbas-Archipel für abgelegenes Rifftauchen. Mosambik ist eines der weltweit besten Ziele für Großfisch-Begegnungen in warmem Indischen Ozean.

Inselarchipele

Bazaruto-Nationalpark (fünf Inseln, Luxuslodges, Dhau-Segeln, Hochseefischen) und Quirimbas-Archipel (32 Inseln, abgelegener Luxus und Gemeindetourismus). Indischer-Ozean-Inselerlebnisse von Budget bis Ultra-Luxus.

Kulturerbe

Ilha de Moçambique (UNESCO) bewahrt Jahrhunderte portugiesischer, arabischer, indischer und suahelischer Handelsgeschichte. Maputos Kolonialarchitektur, der Bahnhof (von einem Schüler Gustave Eiffels entworfen) und der FEIMA-Kunsthandwerksmarkt.

Wildtiere und Natur

Gorongosa-Nationalpark — eines der ambitioniertesten Renaturierungsprojekte Afrikas — mit bemerkenswerter Tiererholung: Safari, Vogelbeobachtung und ökotouristisches Engagement in einer Landschaft aus Überschwemmungsebenen, Regenwald und Kalksteinschluchten.

Strand und Küste

Über 2.500 km Indischer-Ozean-Küste mit menschenleeren Stränden, Surfspots und tropischer Wärme. Inhambane-Küste, Vilankulo und die nördlichen Strände bieten authentische afrikanische Stranderlebnisse fernab des Massentourismus.

Geld & Währung

Geld & Währung
MT

Mosambikanischer Metical (MZN)

Währungscode: MZN

Praktische Geldtipps

Mosambikanischer Metical (MZN) — USD oder Rand mitnehmen

Die Landeswährung ist der Metical (MZN, Plural: Meticais), unterteilt in 100 Centavos. Der Metical ist außerhalb Mosambiks praktisch nicht erhältlich — Bargeld vor Ort wechseln. US-Dollar und südafrikanischer Rand sind die nützlichsten Fremdwährungen: beide werden in Hotels, Lodges, bei Reiseveranstaltern und in Touristengebieten akzeptiert. Euro werden in Luxuslodges angenommen, sind aber für den Alltag weniger praktisch. Wechseln in Banken (Millennium BIM, Standard Bank, BCI) oder lizenzierten Wechselstuben.

Geldautomaten in Städten — außerhalb begrenzt

Geldautomaten stehen in Maputo, Inhambane, Vilankulo, Beira und anderen größeren Städten zur Verfügung. Millennium BIM und Standard Bank akzeptieren in der Regel internationale Visa- und Mastercard-Karten — die österreichische Bankomatkarte (Maestro) und die deutsche Girocard funktionieren eingeschränkt. Auf den Inseln (Bazaruto, Quirimbas) und in ländlichen Gebieten gibt es keine Geldautomaten. Genügend Bargeld mitnehmen, wenn man die Städte verlässt.

Kartenzahlung nur in gehobenen Einrichtungen

Visa und Mastercard werden in Luxuslodges, gehobenen Hotels und einigen Restaurants in Maputo akzeptiert. Überall sonst — lokale Restaurants, Märkte, Chapas (Minibusse), Strandbars, Tauchzentren — wird bar bezahlt (Meticais, USD oder Rand). Kontaktloses Bezahlen ist nicht verbreitet.

Günstiges Reiseland mit großer Preisspanne

Budget-Reisende finden lokale Mahlzeiten ab 200–500 MZN, Strandpensionen ab 1.000–3.000 MZN/Nacht und lokalen Transport in Chapas unter 100 MZN. Mittelklasse-Lodges kosten 3.000–8.000 MZN/Nacht. Luxuslodges auf den Bazaruto- und Quirimbas-Inseln erreichen 500–1.500 USD/Nacht all-inclusive — vergleichbar mit den Malediven. Tauchausflüge am Tofo Beach kosten 2.500–5.000 MZN pro Tauchgang.

EUR am Flughafen oder in Maputo tauschen

DACH-Reisende bringen am besten Euro oder US-Dollar mit und tauschen am Flughafen Maputo oder bei Banken in der Stadt. Die Wechselkurse am Flughafen sind akzeptabel. Für Überlandreisende aus Südafrika ist der Rand in den südlichen Grenzgebieten sofort einsetzbar. Schweizer Franken werden nur in Banken akzeptiert, nicht im Alltag.

Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.

Häufige Geldfragen

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